Ein Unterwasseranstrich schützt den Rumpf Ihres Bootes vor Osmose und Algenbewuchs. Der Bewuchs von Algen und Muscheln verringert nicht nur die Geschwindigkeit, sondern greift auf Dauer auch die Außenhaut an. Bevor das Gelcoat beschädigt wird und es zur gefürchteten Osmosebildung kommt, ist ein Antifouling-Anstrich unbedingt zu empfehlen. Ein gutes Antifouling mit Gelschied schützt zudem vor Korrosionsschäden.
Das richtige Antifouling für Ihr Boot hängt ganz vom Bootstyp, der Geschwindigkeit, aber auch der Wasserbeschaffenheit ab. Für Binnenseen, Flüsse, Ost- oder Nordsee sowie die Adria gibt es ebenso unterschiedliche Antifouling-Produkte wie für unterschiedliche Bootsgeschwindigkeiten, also etwa bis 20 Knoten und über 20 Knoten.
Ein Antifouling, richtig grundiert und verarbeitet, kann etliche Saisons halten.
Ganz wichtig ist immer: Verträgt sich das Antifouling mit dem bisherigen Anstrichsystem, eventuell von einem anderen Hersteller? Fragen Sie uns, wir beraten Sie gern!
Osmose bezeichnet das Hindurchtreten (Diffusion) von Flüssigkeitsmolekülen durch eine halbdurchlässige Membran (Wand) mit der Tendenz, die Konzentrationsunterschiede gelöster Teilchen auf beiden Seiten auszugleichen. Den daduch bedingten Druckunterschied nennt man osmotischen Druck.
Bewuchs wie Algen, Muscheln oder Schlimmeres bremst nicht nur – er kann auch die Oberfläche des Bootsrumpfes unter Wasser angreifen und schließlich sogar das Gelcoat beschädigen. Die gefürchtete Osmosebildung wäre nur eine Folge. Also lohnt ein gutes Antifouling mit Gelschied und schützt zudem vor Korrosion.
Für unterschiedliche Einsatzgebiete, wie Binnenseen, Flüsse, Ost- oder Nordsee sowie die Adria gibt es ebenso unterschiedliche Antifouling-Produkte wie für unterschiedliche Bootsgeschwindigkeiten, also etwa bis 20 Knoten und über 20 Knoten.
Ganz wichtig: Verträgt sich das Antifouling mit dem bisherigen Anstrichsystem, eventuell von einem anderen Hersteller?
Wir können hier nur empfehlen, uns zu fragen. Allerdings gibt es einen guten Tipp: Eine Sperrschicht auftragen und dann das neue Antifouling auftragen.
Ein Antifouling, richtig grundiert und verarbeitet, kann etliche Saisons halten. Zuerst also untersuchen: Haben sich Risse gebildet? Blasen? Blättert die Farbe sogar an einigen Stellen ab? Dann heißt es: Das Altantifouling runter.
Dann wird das Antifouling aufgetragen. Bitte an die Verarbeitungshinweise halten, dünn wie gefordert auftragen und vor allem: Nicht verdünnen. der Rumpf sollte die gleiche Temperatur haben wie die Außenluft – dann gibt es keine Probleme mit Kondensation. Wegen der Feuchtigkeit nicht unter 13 Grad auftragen - am besten mit einer Rolle.